Fachausdrücke von A bis Z

Amerikanisches System

Spielsystem, bei dem jeder Spieler nach jedem Frame die Bahn wechselt

Anlauf

ca. 5 Meter langer Bahnabschnitt, auf dem der Spieler Aufstellung nimmt und anläuft, um den Ball zu spielen

Baker-System

fünf Spieler pro Team spielen je ein Frame, der erste spielt Frame 1 und 6, der zweite Frame 2 und 7 usw.

Fingertip-Bohrung

Kugelbohrung, in der beide Finger bis zum ersten Gelenk im Balll stecken

Foul

wenn irgendein Körperteil des Spielers irgendeinen Teil der Anlage hinter der Foullinie berührt, auch wenn der gesamte Anlauf in Ordnung war

Foullinie

Linie, die den Anlaufbereich von der Bahn trennt

Frame

Abschnitt beim Spiel. Pro Frame darf der Spieler zwei Versuche unternehmen, alle Pins zu treffen. Ein komplettes Spiel besteht aus zehn Frames

Gerader Lauf

Ball-Lauf in gerader Linie vom Auflagepunkt zu den Pins

Hakenlauf

Ball-Lauf, bei dem der Ball zunächst gerade vorwärtsrollt und beim Verlassen des geölten Bahnteils die Richtung ändert, um die Gasse zu treffen

Lauffläche

der Bereich, auf dem sich der Ball nach dem Wurf in Richtung Pins bewegt. (Länge ca. 18,3 m, Breite ca 1,05 m)

Matchplay

Wettkampfart, bei der der Sieger über die Anzahl der gewonnenen Spiele ermittelt wird, nicht über das Pinergebnis

Normalbohrung

Kugelbohrung, in der Mittel- und Ringfinger bis zum zweiten Gelenk im Ball stecken

Pin

der Kegel beim Bowling

Pinaktion

Bewegungen der Pins nach Einschlagen des Balles

Pinfall

Pins, die getroffen wurden

Pinstand

Bereich der Bahn, auf dem die zehn Pins als gleichseitiges Dreieck, dessen Spitze nach vorn zeigt, aufgestellt sind

Power Push

kraftvolles Abstoßen in den letzten Anlaufschritt und die Gleitphase

Prallwand

Wand auf beiden Seiten des Pindecks, von der die Pins zurückprallen können

Rechen

Schild an den Aufstellmaschinen, der die Pins von der Bahn entfernt

Round Robin

Wettkampfart, bei der ein Spieler im Wechsel gegen alle spielt, die in der Runde dabei sind

Schlurfende Schritte

Fehler beim Anlauf, bei dem die Füße nicht hoch genug vom Anlauf gehoben werden

Schwenkpunkt

der Punkt auf der Bahn, an dem der Ball sichtbar die Richtung ändert

Spanne

Abstand zwischen den Rändern der Daumenbohrung und den Fingerbohrungen am Ball

Stepladder

Spielart zumeist im Fünferfinale, bei dem der Fünfte gegen den Vierten spielt, der Sieger daraus gegen den Dritten usw.

Verwandeln

alle stehenden Pins treffen, entweder für einen Strike oder für einen Spare



Die Spielauswertung

Spiel

Man spricht im Bowling von Spielen, also nicht von einer bestimmten Wurfzahl. Ein Spiel besteht aus zehn Feldern (Frames), die insgesamt bis zu 21 Würfe zulassen. Je Frame sind ein bzw. zwei Würfe zulässig, im zehnten Frame bei einem "Strike" oder "Spare" auch noch ein dritter.

Strike

Werden mit dem ersten Wurf eines Frame alle zehn Pins abgeräumt, sprechen wir von einem Strike. Bei einem Strike werden dem Spieler 10 Punkte gutgeschrieben, und als Bonus werden die nächsten zwei Wurfergebnisse in seinem Strike-Frame draufgeschlagen. Außerdem zählen die nächsten beiden Würfe normal in ihrem Frame. Ein zweiter Wurf entfällt nach einem Strike, da ja alle Pins abgeräumt wurden. Im zehnten Frame darf der Spieler bei einem Strike zwei weitere Bonuswürfe spielen.

Spare

Werden mit dem zweiten Wurf eines Frame alle Pins geräumt, spricht man von einem Spare. Dabei werden dem Spieler zehn Punkte für die abgeräumten zehn Pins gutgeschrieben, und als Bonus erhält er das nächste Wurfergebnis in seinem Spare-Frame draufgeschlagen. Im zehnten Frame darf der Spieler einen weiteren Bonuswurf spielen.

Split

Bleibt nach dem ersten Wurf ein schwieriger zweiter stehen, spricht man von einem Split. Die Kennzeichnung eines Split (rote Zahl) hat auf das Punktergebnis keine Auswirkung. Sie zeigt nur, daß eine schwierig zu spielende Pin-Stellung für den zweiten Wurf blieb.

Miss

Wird überhaupt kein Pin getroffen, spricht man von einem Fehlwurf oder einem Miss.